Praxis für Psychosomatische Medizin u. Psychotherapie, Coaching, Mediation u. Prävention
Dr. Dr. med. Herbert Mück (51061 Köln)

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Erfahrungsberichte
zum Thema

"Coaching"


36-jährige Patientin mit Beziehungsproblemen

Es hat mich sehr viel Kraft gekostet, einen Psychotherapeuten aufzusuchen. Vielleicht deshalb, weil ich gewohnt war, immer Erfolg zu haben und ich es als Versagen gesehen habe, dass ich alleine nicht weiter kam. Mein Leben war von außen betrachtet perfekt und von Glück gesegnet, doch dahinter gab es Lügen und Verstrickungen und Schuldgefühle, aus denen ich mich alleine nicht mehr befreien konnte.

Ich war unehrlich anderen gegenüber und auch gegen mich selbst. Ich habe seelisch und körperlich gespürt, dss es so nicht weiter ging.

Ratschläge und Hilfe von Freunden oder der Familie habe ich nicht befolgt oder sie später auch erst gar nicht mehr eingeholt. Ich habe mich niemandem mehr anvertrauen können. Das bin ich: ich bin jung, beruflich erfolgreich, gesund, hübsch. Für Außenstehende waren Probleme nicht sichtbar.

Während der Behandlung habe ich schnell gemerkt, dass ich Vertrauen fassen kann. Es ist mir immens schwer gefallen, mein Leben zu offenbaren, aber ich habe bereits nach der ersten Sitzung Dinge in meinem Leben geändert, von denen ich nie gedacht habe, daß sie derart viel bewegen. Ich habe gelernt aufrichtiger zu sein und vor allem auch, auf mich selbst zu vertrauen. Die Beziehung zu meinen Mitmenschen und zu mir selbst hat sich grundlegend verändert. Besonders wichtig ist mir das enge Verhältnis zu meinen Eltern.

Ich kann nicht sagen, dass sich die Probleme unbedingt minimiert haben, aber ich habe einen klareren Blick für das Wesentliche erlernt und bin, wie ich glaube, nun fast immer in der Lage, mir selbst ein guter Berater zu sein. Ich habe viele Einblicke gewinnen dürfen, in mich wie in meine Mitmenschen und sehe die Welt mit anderen Augen - vor allen nicht immer nur mit meinen. Ich kann darauf vertrauen, mir selber zu helfen und nicht die Augen zu verschließen. Das Gute ist, dass ich heute, selbst nach Abschluss der Behandlung, ganz oft neben mir stehe und mein Verhalten beobachte und genau weiß, wie mein Therapeut die Situation bewertet hätte und was sein Ratschlag gewesen wäre. Also bin ich dankbar, dass ich in mir selber einen guten Ratgeber finde.